netzwelt.de – H² media factory GmbH

05.04.2010
Crowdsourcing Projekt netzwel

Softwarebeschreibungen für das Online-Magazin www.netzwelt.de
Interview mit Geschäftsführer Sascha Hottes

Die H² media factory produziert zwei bedeutende Online-Magazine (www.netzwelt.de, www.akuma.de) und ist Kunde von clickworker. Geschäftsführer Sascha Hottes über die Kooperation: „Wenn Du keine Zeit hast und es technisch nicht lösen kannst, dann bist Du bei clickworker genau richtig.“

Peter Moufarrège: Wie sind Sie auf clickworker aufmerksam geworden?
Sascha Hottes: „Ein Blog über deutsche Startups hatte im Juni von clickworker berichtet. Ich habe dann per Mail Kontakt aufgenommen.“

Moufarrège: Welchen Job haben Sie erledigen lassen?
Hottes: „Unser Online-Magazin www.netzwelt.de bietet freie Software zum Herunterladen an. Historisch bedingt sind die Beschreibungen dazu sehr unterschiedlich. Die ersten Texte sind vor acht bis neun Jahren entstanden. Das wollten wir neu strukturieren und ein einheitliches Muster verwenden. Einige hundert Texte wurden von den Clickworkern bereits erneuert, ein weiterer Schwung ist in Bearbeitung.“

Moufarrège: Wie zufrieden sind Sie mit Qualität, Geschwindigkeit und Preis?
Hottes: „Wir haben einen Folgeauftrag abgegeben, also sind wir natürlich zufrieden. Die Geschwindigkeit ist dabei der Hauptpunkt. Wir könnten so etwas nicht in akzeptabler Zeit mit einer Handvoll Leute stemmen. Da das gesamte Material gesichtet werden musste, konnte man das Projekt auch nicht programmiertechnisch angehen. So etwas setzt echte Manpower voraus und die hat clickworker.“

Moufarrège: Was unterscheidet clickworker von anderen Optionen?
Hottes: „Man kann sich Studenten in den Betrieb holen, aber die sind oft nicht auf die Schnelle in gewünschter Zahl verfügbar. Von den Mitbewerbern hebt sich clickworker ab, weil man da meist nur Texte erstellen lassen kann. Wir suchten aber einen Partner, der prozessorientiert ist, auch für künftige Projekte. Für schnittstellenbasiertes Arbeiten.“

Moufarrège: Welche Art von Aufträgen könnte Ihr Unternehmen künftig für die Clickworker haben?
Hottes: „Etliches, was über das reine Verfassen oder Strukturieren von Texten hinausgeht. Recherche in Software-Programmen zum Beispiel, Produktbewertung, das Erstellen von Screenshots oder kleinen Videos.“

Moufarrège: Welchen Verbesserungsvorschlag hätten Sie für clickworker?
Hottes: „Ich könnte mir ein Online-Tool vorstellen, mit dem man jederzeit sehen kann, wie viel von einem aktuellen Auftrag abgearbeitet wurde.“

Moufarrège: Abschließend: Wenn Sie einem Bekannten in einem Satz über clickworker berichten müssten, wie würde er lauten?
Hottes: „Wenn Du keine Zeit hast und es technisch nicht lösen kannst, dann bist Du bei clickworker genau richtig.“