von: Angelina Conic
Angelina Conic ist zuständig für Support-Anfragen und Community-Betreuung bei clickworker.com.
Am Anfang stand der Gedanke mit clickworker.com, eine gemeinnützige Organisation zu unterstützen und etwas Positives zu bewirken.
Bei unserer Recherche im Internet sind wir auf die Amadeu Antonio Stiftung gestoßen. Mit ihren Projekten setzt die Stiftung einen deutlichen Schwerpunkt: Sie fördert und unterstützt Initiativen und Projekte, die sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzen und sich aktiv mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Judenfeindlichkeit beschäftigen.
Das können wir nur unterstützen!
Eine Stiftung hat nicht die Kapazitäten, viele Seiten mit rechtsextremistischen Inhalten innerhalb kürzester Zeit im Internet ausfindig zu machen – die Stiftung nicht, aber wir schon. Wenn sich nur ein Teil aller Clickworker bereit erklären würde, für einen symbolischen Cent rechtsradikale Inhalte im Internet zu suchen und an uns weiterzuleiten, könnten wir damit eine riesige Datenbank füllen.
Kurz darauf haben wir das Projekt als Auftrag in unsere Arbeitsplattform eingestellt. Clickworker suchten rund um den Globus nach Seiten mit rechtsradikalen Inhalten und leiteten die Links an uns weiter. Wir haben diese dann gesammelt, auf Doubletten gereinigt und in einer Datenbank zusammengefasst.
Die Amadeu Antonio Stiftung hat die Ergebnisse dann zunächst gesichtet und je nach Schweregrad an andere Institutionen, wie z. B. an jugendschutz.net weitergegeben, die eine evtl. Strafverfolgung oder eine Schließung der Seiten bewirken können. Das Material wird außerdem dazu genutzt, Leitfäden und Trainings für Kommunikationsstrategien gegen Rechts zu entwickeln.
Innerhalb von nur 7 Monaten konnten insgesamt 1.100 unterschiedliche rechtsextreme, rassistische und antisemitische Internetseiten gemeldet werden. Bei den meisten Links handelte es sich um Online-Shops oder Internetseiten von rechtsextremen Vereinigungen bzw. Kameradschaften. Durch das große Engagement unserer Clickworker ist es so möglich, einen Überblick über die rechte Szene zu gewinnen. Die Aktivitäten dieser Szene können dokumentiert und anschließend Maßnahmen ergriffen werden, um diese aus der Öffentlichkeit zu entfernen oder inhaltlich dagegen zu arbeiten.
Hiermit möchten allen Clickworkern danken, die daran teilgenommen und damit einen Beitrag im Kampf gegen die Verbreitung rechtsextremistischer Ansichten geleistet haben.
Wir möchten auch gemeinnützige Projekte von anderen Organisationen vorstellen, die das Prinzip Crowdsourcing verwenden, um einen guten Zweck zu unterstützen.
Kennen Sie entsprechende Projekte? Dann melden Sie sich mit einem Kommentar.
Angelina Conic ist zuständig für Support-Anfragen und Community-Betreuung bei clickworker.com.
Debi 12.11.2011, 22:56:39 Uhr
I have never been accused of being, or mistaken for, a racist or anti-Semitic, but I AM a conservative who leans right and is keenly aware of the powers who try to shut them up. I had no idea Clickworker was one of these political organizations intent on hunting down “right wing activities” then “documenting them and taking measures to work against or get rid of these groups”?
If you would like to ‘introduce other projects’, why not start with keeping track of radical LEFT wing groups who are systematically destroying the America so many of us have known and loved for decades while they create a dismal future for the next generation.
AND, in addition to revealing your “charitable” endeavors to your clickworkers, why don’t you also make it clear to your clients that you shamelessly maintain such a biased agenda?
Disappointed,
Debi
Ines Maione – Public Relations 18.11.2011, 11:41:31 Uhr
Germany is a democratic country that offers its citizens the right to their own political opinion and stance. And it should be that way. Right-wing extremism, racism, anti-Semitism and other discriminatory beliefs and actions are misanthropic however and have nothing to do with democracy. Just the opposite in fact, these comments make it clear that their author/writer basically declines the freedom and equality of all people. Therefore they stand in contradiction to our “Grundgesetz” (the German constitution). Of course there are also several left-extremist beliefs and actions that also do not conform to our system. But we’re not a company that is trying to “save the world,” rather we’re a commercial company, which also strives to fulfill a social responsibility and enjoys engaging in meaningful projects – regardless of whether they are against extremists of the right- or left-wing, or are against any other problems.