We’re back at it again – Clickworkers against fascists

12.09.2011

The far-right political scene began to develop on the Internet long ago. From video forums and music portals to social networking sites like Twitter, Facebook, blogs, etc. – the “World Network,” commands the extreme-right scene. The Internet offers many opportunities to spread propaganda, to attract voters and to network with other supporters.

Background

In 2009 and 2010 Clickworker collaborated with the Amadeus Antonio Foundation to combat right-wing extremists on the Internet. The enormous potential and commitment of our clickworkers has made it possible to report a total of 1,100 unique web pages with far-right racist and anti-Semitic content – all within just a few months. This helped to not only get an overview of the far-right political scene on the Internet, but also to activate countermeasures: web pages have been removed and communication strategies for content comparison on the Internet are being developed based on the collected materials from our clickworkers (see also: Clickworker against the radical right – a beginning ).

The risk of social networks

Particularly in social networks, supporters of the right-wing scene often remain unidentifiable. These networks manage to introduce mainstream ideologies because right-extremists can creep into regular discussions to move the discourse towards their racist points-of-view. Especially for young people who use social networks as their main communication tools, they come into contact with the extreme-right without consciously realizing it. The fascist scene is represented even within media communities, such as entertainment, music and video portals. For example right-wing extremists reach out to subcultures with right-rock videos. For communication in social networks, it is not the ideology that stands in the foreground, but rather just normal day-to-day interaction. Links to racist or anti-Semitic Internet sites are usually built in subliminally, so it is difficult to identify the extreme right scene. This is exactly where Clickworker comes in.

Be active against the extreme right – new edition to the 2009/2010 project

Clickworker has recognized the danger of social networks and now will proceed in a new cooperation with the Amadeu Antonio Foundation. We will rely on the energy and social commitment of our 120,000 clickworkers and have designed a new project, which will search in social networks for right-wing extremist content – specifically looking for links to racist, antisemitic and extreme right-wing websites. Each clickworker participating in the campaign receives a symbolical cent per task – we want to make a social contribution and actively advocate for our community. We hope you’ll help!

Dieser Artikel wurde am 12.September 2011 von judith geschrieben.

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Judith Schröder

Judith Schröder, Support & Recruiting


11 Kommentare

Sebastian 06.10.2011, 19:41:55 Uhr

Ich finde diese Aktion nicht gut. Wenn wir mittels Zensur und Denunziation – hier sogar gegen Geld – Menschen vorschreiben wollen, wie sie zu denken haben, bedienen wir uns jener faschistischen Methoden, die wir eigentlich selbst so verachten.

Rosa Luxemburgs berühmter Spruch gilt eben auch für die Gegenseite.

Ich unterstütze euer Ziel, aber das ist der falsche Weg.

Angelina Conic 07.10.2011, 15:59:53 Uhr

@Sebastian

Es ist richtig, dass man keinem Menschen vorschreiben kann, wie er zu denken hat. Sie müssen jedoch auch bedenken, dass sich auf vielen rechtsradikalen Seiten Inhalte befinden, die gegen das aktuelle Gesetz verstoßen und strafbar sind. Auch nur gegen solche, wird dann letztendlich rechtlich gegen vorgegangen.
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Sven 18.10.2011, 02:53:05 Uhr

Lasst es mich so sagen…,
die Rechte Community lernt ja, und wenn die sich schon so kleiden wie linksradikale(schwarze kaputzenpullies, jeans, keine rechten Symbole), dann finde ich es ok wenn man ein “Auge” darauf wirft. Nur sollte nicht alle Entscheidungsgewalt bei einer Person bzw. einem Kreis von Personen liegen. Es sollte eine Gruppe geben, die Inhalte markiert, und völlig andere sollten(mehrfach) darüber entscheiden ob diese Inhalte bedenklich sind.

Christian 19.10.2011, 23:16:01 Uhr

Im Gegensatz zu Sebastian finde ich die Aktion sehr gut. Es hat für mich nichts mit Denunziantentum oder Zensur zu tun, eher mit Zivilcourage. Eine demokratische und freiheitliche Gesellschaft lebt davon, dass alle ihre Mitglieder wachsam sind gegenüber Angriffen auf ihre Werte (Meinungs- und Pressefreiheit, Gleichberechtigung) und sie engagiert verteidigen – nicht bloß diejenigen, die das als berufliche Aufgabe haben (Polizei, Verfassungsschutz usw.). Und dass man als (naturgemäß gewinnorientierter) Wirtschaftsakteur auf eigene Kosten diese Zivilcourage fördern möchte, spricht eindeutig für das Unternehmen, das sich als verantwortlicher Teil der Gesellschaft sieht.
Übringens: Ich selbst habe schon etliche rechtsextreme Inhalte gemeldet. Leider erscheint seit einigen Tagen die “Aktion gegen Rechts” bei mir nicht mehr in der Auftragsliste. Dabei hätte ich noch zahlreiche “Fundstücke” zu melden. Woran liegt das? Ist die Aktion etwa schon beendet?

Eugen 20.10.2011, 13:37:51 Uhr

Ich bin der Meinung, dass man diese Arbeit den linken Parteien überlassen sollte. Politik im öffentlichen Diskurs darf nicht parteiisch sein. Denkt nur mal darüber nach was alles “extrem” ist.

marianna 31.10.2011, 05:29:50 Uhr

Great initiative: hope I can help!

Rene 02.11.2011, 08:39:40 Uhr

Hallo! Ich finde den Kampf gegen Rechts völlig richtig. Allerdings werde ich niemals verstehen warum Linksradikale akzeptiert bzw. toleriert werden. Gewalt bleibt Gewalt ob von Rechts oder Links, völlig egal. Also, kämpft auch gegen Linksradikale Seiten, das wäre konsequent.

Daniel Marz 02.11.2011, 11:21:01 Uhr

Radikalität und Gewalt ist nie akzeptabel, egal ob von Links, Rechts oder aus der Mitte. Da haben Sie natürlich in jedem Fall recht.

Roberto Ormino 04.11.2011, 17:35:48 Uhr

Sag ich mal, alles was gegen diskriminationen und radikalismus und rechtsextremismus ist sehr verstandlich mehr als verboten sag ich doch, als auslander oder als europea, hatte ich die chance im einem radikale lander leben zu konnen? leider nicht. warum? darum! hatte jemand sagen konnte, aber falsche dass konzept ist liebe freunden, weil die globalizierung besteh immer noch agressive und fur allem, irgendwie, dass im ausland leben, wird eine probleme zu konfrontieren.
Ich bin halbe Italiene, halbe chilene, lebte einige jahren im Deutchland, im Schotland, im Scweize,im ostereich, im Suden America. etc.etc.. ich mochte dass leute woll fuhllen. du nicht?

Sofia 08.02.2012, 17:33:11 Uhr

i want to help with this.
unfortunatly there are a few internet content here in PT.

Angelina Conic 08.02.2012, 18:05:07 Uhr

Thank you very much for your help offer! Unfortunately, the project has been closed already by now. We have got many new leads and the Antonio foundation is already sifting through the material.
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