YOUR mission – is crowdsourcing a successful model in the fight against crime?

17.07.2012

Use of the (Internet) public increasingly seems like a viable way to fight crime. Keepers of the law can’t be everywhere and large investigations cannot always be carried out, especially in the case of minor offences. In the meantime, appeals by the German police on Facebook, or the Seattle based Twitter search for stolen vehicles (@getyourcarback) just about symbolize a guarded request to fulfill civic duties.

Polizei-Absperrungsband

However, swarm intelligence revealed its full potential in the case of the 57-year-old Betty Wheeler from Virginia , who was fatally injured after being hit by a car. Members of Jalopnik, a weblog covering cars were able to identify the car type on the basis of an only 30-centimeter long car part that had fallen off during the accident. This information seems to have furthered police investigations with the result that he hit and run driver could be seized. A successful search that has become popular. The search for hit and run drivers continues at Jalopnik.

Small time criminals in the Greater London Area better be prepared. In cooperation with the London Metropolitan Police Force, hobby detectives and tradespeople stricken by petty crimes have been given the ultimate self-help tool: Facewatch. This platform allows members to post pictures and images from surveillance cameras that could help clear up crimes. The community and the police can view a database with this information likewise. The deterrent effect of the Facewatch panopticon might be effective, but it is absolutely essential that the data protection and data security aspects involved in this type of public search be questioned.

Pic by flickr User voteprime

Dieser Artikel wurde am 17.July 2012 von Patrik geschrieben.

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Patrik Welzel, Support & Recruiting


4 Kommentare

Bernd 20.07.2012, 12:49:21 Uhr

Dusch mich, aber mach mich nicht naß. Eins geht nur. Entweder übernimmt die Crowd informelle Aufgaben bei der Kriminalitätsbekämpfung und schafft damit eine neue Herangehensweise an die Problematik des Datenschutzes oder die Sicherheitsbehörden schaffen ihren Job auch weiterhin nicht. Ein klein wenig Crowd-Crime mit Hinterfragung der Datenschutz-Rechte geht nicht. Da die Behörden auf jeder Ebene der Verbrechensbekämpfung komplett versagen, wird wohl auf Dauer nichts anderes möglich sein, als engagierte Laien um Hilfe zu bitten.

dkfmmuc 24.07.2012, 10:56:06 Uhr

Bernd, dies ist aber ein sehr bedenklicher Ansatz! Polizeiliche Ermittlungen unterliegen weitestgehend der Verschwiegenheit und der Vertraulichkeit – zumindest der breiten Öffentlichkeit gegenüber. Diese wird nur sehr selten aufgehoben, wenn es zu einem Prozess kommt und dieser öffentlich ist.

Alles andere wäre in der heutigen Zeit der Intoleranz und der Brutalität schlimm. Denke einmal an unscharfe Videoaufnahmen, in denen ein Dorf meint, einen Mitbürger erkannt zu haben. Schon geht das Kesseltreiben auf Seite 1 los. Der Irrtum findet sich dann irgendwann im Kleingedruckten.

Vielmehr sollte die Crowd wesentlich früher ansetzen! Angebote im Internet zur Verbraucherbildung, zur Kriminalitätsprävention und von mir aus auch zur Vermittlung ethischer/religiöser Werte helfen einen geraden Weg zu gehen und nicht den Weg in die Kriminalität zu wählen. Da kann jeder was dazu beitragen, einfach durch Aufklärung bei Kollegen, Verwandten etc.

Bernd 08.08.2012, 19:43:06 Uhr

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Eine Selbstjustiz mit Pogromstimmng schafft mehr neue Probleme, als sie die vorhandenen löst. Bedauerlicherweise befinden wir uns in einer gesellschaftlichen Situation, in der Entscheidungen nötig sind, keine experimentelle Bedenkenträgerei. Das gesellschaftlich bedeutsame Absinken der allgemeinen Moral betrifft nicht nur den Bereich der Kleinkriminalität. Jeden Tag werden in jedem Supermarkt, von Versicherungen, Banken, Mobilfunkanbietern und Internetportalen massenwaeis Datenschutzbestimmungen verletzt. Wenn es aber um substantielle Probleme geht, wächst uns plötzlich ein warnender Zeigefinger. Aus meiner Sicht sind die Sicherheitsbehörden weder in der Lage, noch bereit, dem Problem der explodierenden Krimnalität (ich meine damit nicht Bombenleger sondern gigantisch ansteigende Fallzahlen) irgendetwas geeignetes entgegen zu setzen. Als muss die Öffentlchkeit behelfs der Schwarmintelligenz neue demokratische Wege für Abhilfe finden. Wenn das die Perönlichkeitsrechte von Einbrechern, Drogenhändlern, Dieben und Gewalttätern verletzt, dann haben die Jungs halt Pech gehabt. Da mit solchen Lösungen möglicherweise ein neues Potential von Macht entsteht und die Wirkungsmechanismen von Macht den Wirkungsmechanismen von Moral diametral entgegen stehen, muss man schon im Ansatz Steuerungsmöglichkeiten mit bedenken. “Das geht aber nicht” ist das Einzige, was bald nicht mehr geht.

Far Sight 18.09.2012, 15:04:46 Uhr

I’m incredibly disappointed for missing this on my initial visit. Kudos on the page and insight.